GESCHICHTE

 

Göhren wird urkundlich am 8. Januar 1296 erstmalig aufgeführt.
Gorne, das heutige Göhren wird abgeleitet aus dem slawischen = am Berge und auch Lebbin ist aus dem slawischen = Schwanenort.


Die früher am Kölpinsee gelegenen Orte wanderten mit Ansteigen des Wasserspiegels ins Inland. So findet sich nördlich von Lebbin am Weg zum Kölpinsee ein gut erhaltener Burgwall. Ein zweiter Burgwall aus dem 8. bis 9. Jh. befindet sich östlich von Lebbin nahe Wendhof. Er hat einen Durchmesser von 60 m, eine Höhe von 2 m und ist mit Eichen bewachsen.


1843 - 1914 hieß die Gemeinde "Blücher", begründet durch die Gutsbesitzerfamilie Blücher.

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Göhren-Lebbin und seinen Ortsteilen ist untrennbar mit der gesellschaftlichen Veränderung gekoppelt - Gutsherrschaft, Altsiedlungszeit und Nachkriegszeit. Bis 1956 wurden 10 Höfe und Stallungen von Neusiedlern errichtet. 1959 begann man mit dem Straßenbau von Penkow nach Göhren-Lebbin, um somit das Dorf an das Straßennetz anzuschließen.
In den 70er Jahren entstanden im Dorf die Verkaufsstelle und die Gaststätte. Nach und nach wurden immer mehr Handwerksbetriebe gegründet. Geprägt war die Gemeinde durch die Pflanzen- und Tierproduktion.

Schon seit den 60er Jahren ist Göhren-Lebbin und vor allem Untergöhren als attraktiver Urlaubsstandort geprägt. Betriebe aus allen Teilen der damaligen DDR bauten in einem kurzen Zeitraum ca. 300 Bungalows und mehrere Ferieneinrichtungen. Nach der politischen Wende wurde die Mehrzahl der betrieblichen Bungalows geschlossen oder an Privatpersonen verkauft. Es entstanden neue Ferienhäuser, Hotelanlagen, der Strandbereich wurde neu gestaltet, eine Bootsanlegestelle, eine 72-Loch Golfanlage und das Land Fleesensee SPA errichtet.

Untergöhren und Göhren-Lebbin präsentierten sich als historischen und doch zugleich modernen Urlaubsresort.

 

 
Postkarte von 1920
Postkarte von 1920

Bungalowsiedling in Untergöhren
Bungalowsiedling in Untergöhren

Alte Postkarte
Alte Postkarte

Luftbild von 1990/91
Luftbild von 1990/91

 

SCHLOSS BLÜCHER

  • 1842: Bau des Schlosses durch Graf Ludwig II. von Blücher im Ortsteil Lebbin außerhalb der früheren Gutsanlagen
  • 1843: Umbenennung des Ortes Göhren - Lebbin in "Blücher" mit großherzoglicher Einwilligung
  • 1871: Verkauf des gesamten Besitzes an Hubert von Tiele-Winckler
  • 1912: Nahezu vollständige Zerstörung des Schlosses durch Brand
  • 1914 - 1916: Rekonstruktion des Schlosses durch Gutsherren Raban von Tiele-Winckler
  • 1926: Verpachtung von Schloss und Gut, Auflösung des Haushaltes
  • 1933-1934: Verkauf des gesamten Besitzes, zunächst an die "Deutsche Erde" Siedlungsgesellschaft mbH, die die Errichtung zahlreicher bäuerlicher Betriebe vorantrieb. Veräußerung des Schlosses an Major Erich Barturth. Während des Krieges Nutzung zu 2/3 als Schule und zu 1/3 als Wohnfläche für mehrere Familien
  • 1945: Verwendung als Lazarett der sowjetischen Armee, danach als Zwischenstation zahlreicher Flüchtlinge; später Konsum, Gaststätte, Gemeindeverwaltung, Arztpraxis, Kindergarten sowie 11 Wohnungen
  • 1973: Übernahme durch das Kohlekontor Berlin und Beginn der Renovierungsarbeiten im Schloss
  • 1980: Übernahme durch das VE Kombinat. Nutzung als Erholungsheim
  • ab 1990: Hotelbetrieb unter dem Namen „Schloss Blücher" 
  • ab 1997: Vollständige Sanierung sowie Ausbau der Seitenflügel
  • 2000: Eröffnung als Radisson SAS Resort Schloss Fleesensee
  • 2009: Laufender Hotelbetrieb als Radisson Blu Resort Schloss Fleesensee
  • 2014: Eigentümer- und Betreiberwechsel. Umbenennung in Schlosshotel Fleesensee
  • 2016: Umfangreiche Renovierung und Umbauten von Zimmern und Suiten, Lobby, Bar, Restaurant und Spa. Umbenennung in SCHLOSS Fleesensee
  • 2017: Wiedereröffnung von Hotel und Spa nach umfangreichen Sanierungsmaßnahmen als SCHLOSS Fleesensee
 
 
 
 

Ansicht von hinten/SchlossparkSchloss "Blücher" Ansicht von hinten / Schlosspark

 schon damals Hotelbetrieb  Schloss "Blücher" schon damals Hotelbetrieb

Wiederaufbau der abgebrannten SeitenflügelWiederaufbau der abgebrannten Seitenflügel

Schlosshotel Fleesensee Schlosshotel Fleesensee "heute"


 

 

 

 

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